HuSV-Spielbericht vom 10. Januar 2015 Drucken
Volleyball - Aktuell

Nach fast 3 wöchiger Winterpause meldete sich der HuSV am vergangen Samstag bei Sturm und Regen endlich zurück zum ersten Heimspiel in der Rückrunde gegen den Oststeinbeker SV. Gut erholt und mit einem kompletten Kader wollten die Hummelsbütteler Damen endlich mal wieder mit Erfolgen glänzen und an den vergangenen Sieg gegen KTV2 anknüpfen.

Dass es mit einem Trainingsrückstand nicht einfach werden würde war allen klar, doch die einzige Trainingseinheit in diesem Jahr sah, laut Meinung des Trainers Fernando Silva, bis dato recht vielversprechend aus. Demnach sollte einem Sieg gegen die Oststeinbekerinnen diesmal nichts im Wege stehen – erst recht bei warmen Temperaturen in der Halle!

Zu Beginn des ersten Satzes zeigte sich das HuSV-Team sehr motiviert und punktete mit guten Aufschlägen und Angriffen über alle Positionen, doch am Ende schuldeten zu viele Eigenfehler den Sieg, so dass der Satz gefühlt sehr knapp an den OSV ging (21:25).

Im zweiten Satz fehlte es leider an konstant guter Leistung, vor allem mangelte es an direkten Abschlüssen mit harten Angriffen. Im Gegensatz zu Anne Domroese vom OSV (diesmal auf Außen), die einen Ball nach dem anderen ins Feld donnerte, konnten in Summe nicht ebenso viele Gegenschläge aufgebaut werden. Auch mit der guten Aufschlagserie von Michelle Alex (OSV) wurde der Annahmeriegel vom HUSV zunehmend unter Druck gesetzt, so dass der Satz absolut verdient an den OSV ging (16:25).

Aber Hummelsbüttel ließ zum Glück nicht locker und wollte sich keinesfalls im dritten Satz einfach kampflos geschlagen geben.

Als sich Anne Domroese ein kleine Verschnaufpause gönnte, die bis dahin die meisten Ballkontakte hatte, lief Hummelsbüttel zur Höchstform auf und konterte spannungsvoll mit aggressiven Angriffen zur Gegenwehr. Mit wiedergefundener Spielfreude, Mut und Selbstbewusstsein punktete nun endlich das Team mit sensationellen Angriffen bis die Halle wackelte. Der OSV schien dagegen leicht irritiert und spielte auf einmal kopflos oder führungslos?! Somit zogen die Hummeln vollkommen unbeeindruckt ihr Ding ganz ruhig durch und konnten den Satz mit 25:14 für sich entscheiden!

Wie immer haperte es jedoch am Ende im vierten Satz in Summe an direkten Punkten (16:25). Gegen eine Anne Domroese hatte der HuSV leider zu wenig Chancen die Bälle abzuwehren und ernsthaft durchzugreifen und so endete das Spiel mit 1:3, aber mit den Gefühl sich doch ganz wacker geschlagen zu haben.

Es bleibt abzuwarten wie es die nächsten Spieltage weiter geht. In jedem Fall geben sich die Hummeln keinesfalls geschlagen, denn es kann nur besser werden.