Derbytime in Hummelsbüttel Drucken
Volleyball - Aktuell

Letzten Samstag begrüßten wir den SC Alstertal zu unserem zweiten Heimspiel der Saison. Wir wollten endlich Punkte für unser Konto erspielen. Uns war klar, dass es gegen die aufstiegsambitionierte Mannschaft aus Langenhorn nicht gerade leicht werden würde zumal wir auch noch gegen einen anderen Gegner spielten: Gegen uns selbst. Nach dem Spiel gegen Warnemünde wollten wir wieder ein paar Schritte in die richtige Richtung machen und uns besser verkaufen als die Woche zuvor.

Nach einer guten Aufwärmphase und einer emotionalen Motivationsansprache von Toni wollten wir gleich gut loslegen. Leider starten wir nicht wie gewünscht in den ersten Satz. Wir konnten unsere Angriffe nicht zu Punkten machen und viele leichte Fehler erschwerten uns den Start ins Spiel. Schnell stand es 10:4 für den Gegner und Fernando war gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Aber diese brachte uns auch nicht in die Spur, so dass der erste Satz über 14:7, 19:9, 23:13 relativ deutlich mit 25:17 an die Damen aus Langenhorn ging.

Aggressiver angreifen war die Ansage für den zweiten Satz. Toni setzte dies am Anfang gleich mit einer starken Aufschlagserie um und wir führten 5:2. Jippih! Wir sollten die Führung in diesem Satz auch nicht mehr abgeben. In allen Bereichen spielten wir jetzt besser und Scala machte uns viele Geschenke. Der Block war an vielen Angriffen von Scala dran und die Angreifer spielten druckvoll, so dass die Langenhornerinnen ihren starken Mittelangriff nicht so oft einsetzen konnten wie im ersten Satz. Nach 25 Minuten hatten wir den Satz gewonnen und es stand 1:1.

Einfach so weitermachen! Das sah gut aus! Aber einfach so weitermachen ist leichter gesagt als getan. Vor allem bei einem starken Gegner wie Scala. Schnell gerieten wir wieder ins Hintertreffen und liefen Rückständen hinterher. Magere 3 Punkte machten wir im Angriff – das reicht nicht um einen Satz zu gewinnen. 25:16 stand es am Ende.

Im vierten Satz wollten wir uns wieder besser präsentieren. Ordnung in der Abwehr halten und wieder aggressiver im Angriff. Bis zum 10:11 sah es auch gut aus - keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Aber dann häuften sich die Fehler bei uns und Scala packte wieder öfter seinen wirklich starken Mittelangriff aus. Zudem wehrten die Langenhornerinnen sehr gut ab, so dass unser Angriff kaum zu punkten kam. Scala baute seinen Vorsprung aus und gewinnt am Ende verdient mit 25:16 und damit 3:1.

Schade, es hat wieder nur zu einem Satz gereicht, der uns aber leider keinen Punkt bringt. Gegen Scala haben wir zu Recht verloren, aber beim Spiel gegen uns selbst können wir durchaus von einem (wenn auch kleinen) Erfolg sprechen. Vielen lieben Dank auch an alle Zuschauer und Helfer in der Halle!!!

In der nächsten Woche erwartet uns das junge Team aus Schwerin, die zwar hinter uns in der Tabelle stehen, uns aber einen spielerischen Sieg voraus haben. Wir finden es ist Zeit für die ersten Punkte und dafür werden wir am nächsten Samstag alles geben.