Pokal-Aus im Halbfinale Drucken
Volleyball - Aktuell

Die Saisonvorbereitung lief für die Hummeln dieses Jahr alles andere als optimal. Viele Verletzungen, und private Ausfälle führten häufig zu einer geringen Trainingsbeteiligung.

Das erste Testspiel gegen den HTBU war zwar noch sehr zuversichtlich (4:0), doch einen Monat später gegen den OSV wurden bereits die Defizite deutlich klar. (2:2)

Bei dem Vorbereitungsturnier der Regional- und Dritten Liga in Norderstedt kämpften wir uns auf den dritten Platz und konnten dort mit unserer Leistung ganz zufrieden sein, zumal wir dort schon sehr ersatzgeschwächt waren und einige Spielerinnen kränkelten.

Leider änderte sich die Situation nun kaum, hinzu kam eher noch ein gewaltiges Tief bei unserem unterirdischen Auftritt in der Wandsbeker Sporthalle zum Freundschaftsspiel gegen Wiwa1. Kein gutes Omen für das Pokalwochenende!

Mit dem Vorsatz diesen schwarzen Mittwoch abzuhaken, begannen wir am Samstag die 3. Pokalrunde mit dem Spiel gegen OSV.

Doch gegen die optimal aufgestellten Oststeinbekerinnen hatten wir nicht viel entgegenzusetzen. Starke Aufschläge brachten die Annahme öfters ins Wackeln und die eigene Taktik wurde nicht konsequent durchgezogen. Durch viele weitere Eigenfehler verloren wir das Spiel letztendlich verdient mit 0:2 (15:25, 16:25)

Zu allem Unglück zog sich unsere, zu dem Zeitpunkt, einzige Zuspielerin Karen auch noch eine Rückenverletzung zu, was unseren Kader auf überschaubare fünf Angreiferinnen und zwei Liberas schrumpfen ließ.

Colle übernahm daraufhin Karen´s Part und wir konnten die zwei weiteren Spiele gegen die Landesligisten Wiwa4 und NTSV2  jeweils 2:0 gewinnen und somit den zweiten Platz in unserer Gruppe erreichen.

Im Halbfinale trafen wir am Sonntag auf GWE1, die sich am Vortag gegen ETV1 und GWE5 durchsetzen konnten.

Mone war an Stelle von Caro wieder mit dabei, ansonsten war die Lage unverändert. Wir erwarteten keine Wunder, aber kampflos ausscheiden kam nicht in Frage. Vielleicht geht ja noch was?

Und so entwickelte sich doch tatsächlich ein kleiner Krimi, in dem wir unserer alten Stärke ein großes Stück näher kam und wir in einigen Sätzen unser Können zeigen konnten.

Leider schafften wir es nicht, dies konsequent durchzuhalten.

Den ersten Satz verloren wir nämlich durch zu viele Eigenfehler, vor allem in der Annahme. Die Beweglichkeit in der Abwehr war ebenfalls noch nicht erwacht. Im zweiten Satz fanden wir ins Spiel und konnten GWE mit druckvollen Aufschlägen in Bedrängnis bringen und den Satz für uns entscheiden.

Den Aufschwung nahmen wir mit in den dritten Satz und konnten uns dort eine Menge Selbstvertrauen holen, denn es lief nun wie am Schnürchen und wir zwangen die Gegner durch einen guten Aufbau zu Eigenfehlern. Wir konnten es also noch!

Im vierten Satz erspielten wir uns einen beachtlichen Vorsprung, den wir aber wieder auf Grund von fehlendem Druck im Angriff,  Problemen im Zuspiel und Annahmefehlern hergeben mussten. Anstatt den Sack zuzumachen, gaben wir ihn ab und mussten in den Tie-Break. Als wir hier die Augen endlich aufmachten, war der dicke Wurm drin und wir lagen bereits 0:9 (!) hinten. Die Mannschaft riss sich daraufhin noch einmal zusammen und begann zu kämpfen. Am Ende reichte es leider nicht. (9:15) und GWE zog ins Finale ein.

Jetzt gilt es in den kommenden Wochen an den Defiziten zu arbeiten und alle Kranken wieder fit zu kriegen! Start unserer Regionalligasaison ist am 15.09.2013 in Schwerin.

Am Pokalwochenende haben gespielt: Karen, Toni, Colle, Anni, Ute, Kathrin, Mone, Caro, Svenni und Suse