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Volleyball - Aktuell

Bei abermals fröstelnden Temperaturen draußen und in der Halle empfing der HuSV am Samstag den Lübecker TS bei seinem ersten Heimspiel im neuen Jahr. Mit gestärktem Selbstbewusstsein vom vorangegangenen Sieg gegen KTV II waren alle motiviert und gewillt den Tabellenzweiten endlich in der Rückrunde zu bezwingen. Karen und Mone fielen diesmal krankheitsbedingt aus.

Der ersten Satz startete mit eher mäßigen Aufschlägen und einem guten gegnerischen Block, so dass wir leider gleich zu Beginn mit 2:6 zurück lagen. Zwar konnten Dank Ute und Toni die Aufschläge den Gegner zwischenzeitlich mal mehr unter Druck setzen, doch der Punkterückstand konnte damit nicht mehr aufgeholt werden. Annahme und Angriff sahen zwar bis dahin recht gut aus, aber Lübeck spielte ebenso druckvoll, vor allem über Außen und auch mal zur Überraschung mit einem schnellen Angriff über die Mitte. Auch nach Umstellung der Abwehr sah es nicht wesentlich besser aus und irgendwie schien der richtige Energieschub zu fehlen. Bei 18:21 wurden Anne und Colle eingewechselt. Colle, die endlich ihren allerersten Spieleinsatz in dieser Saison hatte, beeindruckte mit ihrem super Zuspiel, aber leider war es uns nicht möglich Abwehr und Block richtig zu stellen, so dass am Ende der Satz mit 18:25 an Lübeck ging.

Der zweite Satz begann dagegen mit gezielten Aufschlägen gleich vielversprechender, so dass wir mit 6:3 in Führung gehen konnten. Unser Angriff über allen Positionen, aber auch der Block standen richtig gut. Lübeck ließ sich davon wenig beeindrucken, so dass der Punktestand bis 18:18 immer wieder ausgeglichen wurde. Die Ballwechsel schienen von mal zu mal immer länger zu werden, aber in der Regel konnte der Punkt für uns entschieden werden. Ein super Aufschlag von Alena, ein grandioser Block von Lilli und Simona und ein schöner Angriffspunkt von Kathrin boten den Zuschauern ein spannendes Spiel. Bei 21:21 kamen erneut Anne und Colle aufs Feld, in der Hoffnung die entscheidenden Punkte sicher auszubauen. Leider gab es wieder hier und da ein paar kleine Unachtsamkeiten wie u.a. einen gelegter Ball und eine ungenaue Annahme, so dass der Satz mit 22:25 an Lübeck ging.

Der dritte Satz begann ähnlich wie der zweite - hochmotiviert und gewillt es den Lübeckern endlich zu zeigen. Am Spielerischen lag es eigentlich auch nicht. Colle spielte diesmal von Anfang an und siehe da, mit 5:2 sah es gleich richtig gut aus. Hammerharte Angriffe von Außen und Diagonal versetzen Lübeck mal kurz unter Schock und verbreiteten Lust auf mehr. Auch Abwehr und Block waren mittlerweile perfekt auf den Gegner eingestellt. Dass man sich aber in der Liga darauf nicht verlassen kann, machte der erfahrene Gegner mit zwei hintereinander gelegten Bällen deutlich. Das war einfach mal wieder total unnötig. Davon unbeeindruckt legte der HuSV mit aggressiven Angriffen über Mitte und Außen nach. Mit 23:20 schien der Satz nun zum Greifen nah. Als es plötzlich wieder eng wurde entschied Fernando noch einmal Simona und Anne einzuwechseln. Allen war klar - entweder jetzt oder nie. Mit kurzer Verschnaufpause in der Auszeit, voller Konzentration und zusammen gebissenen Zähnen von Alena, zeigte der HuSV am Ende mit 25:23 wo der Hammer hängt.

Der vierte Satz fing leider mit einem 1:5 Punkterückstand katastrophal an, als hätte man den Glauben an den Sieg regelrecht verloren. Block, Annahme und Abwehr standen häufig zu ungenau und die Mitte kam immer weniger zum Einsatz. Unsere Aufschläge und Angriffe konnten den Punkteabstand auf 7:11 nur halten. Von da an konnte immer weniger ein optimaler Angriff aufgebaut werden. Immer häufiger hingen die Köpfe und auch ein Zuspielwechsel bei 8:17 nütze da nichts mehr. Bei 10:20 kam Lilli noch einmal für die Mitte aufs Feld. Nach ein paar Annahmefehlern stand es erschreckenderweise 11:24. Ein letztes Aufflackern im Angriff und guten Aufschlägen ließen den Satz am Ende mit 14:25 ausgehen.

Bis zum nächsten Spiel gegen Parchim am 9.02. sieht es hoffentlich wieder besser aus!


 

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